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Wissenswertes rund um Schulden, Pfändung, Insolvenz und mehr

Hier erhalten Sie fundierte Informationen zu Themen wie Pfändung, Finanzamt, Insolvenz und Vermögensschutz – übersichtlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Insolvenz: Insbesondere Regelinsolvenz

Insolvenz bezeichnet die vorhandene oder drohende Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners. Sie ist sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen und Kapitalgesellschaften möglich. Bei einer Insolvenz ist ein sogenanntes Insolvenzverfahren vorgeschrieben. Dieses ist in der Insolvenzordnung (InsO) geregelt. Es sind grundsätzlich zwei Formen der Insolvenz zu unterscheiden. Die sogenannte Regelinsolvenz für Unternehmer und Kapitalgesellschaften wie der GmbH und die Insolvenz von Privatpersonen. Dieser Artikel beschäftigt sich hauptsächlich mit der Regelinsolvenz. Weitere Informationen über eine Insolvenz von Privatpersonen

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Insolvenzbeschlag: Was ist das?

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat der Schuldner kein Vermögen mehr, dieses geht in das Verfahren ein und wird von dem Insolvenzverwalter eingezogen. Bedeutung: Auch Vermögen, was während des Insolvenzverfahrens erhalten wird, wird in das Verfahren einbezogen, als in Beschlag genommen, weshalb es den Begriff Insolvenzbeschlag gibt. Nur Gegenstände, die nicht gepfändet werden können, zählen nicht nur Insolvenzmasse und werden nicht in Beschlag genommen. Der Insolvenzbeschlag ist ein zentraler Begriff im Insolvenzrecht und beschreibt die

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Insolvenzgeld: Einfache Erklärung

Das Insolvenzgeld ist eine Art Ersatz für den Lohn. Arbeitnehmer erhalten es, wenn der Arbeitgeber insolvent ist. Rechtsgrundlage für das Insolvenzgeld sind die §§ 165 ff. des Sozialgesetzbuches Drittes Buch (SGB III). Hintergrund Insolvenzgeld Ist ein Arbeitgeber zahlungsunfähig, durchläuft er wie andere Schuldner ein Insolvenzverfahren, um sich von seinen Schulden zu befreien. Da die Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers in der Regel zu Problemen mit der Lohnzahlung führt, gibt es das Insolvenzgeld. Es stellt einen Ausgleich für

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Insolvenzgericht bei Insolvenzverfahren

Das Insolvenzgericht ist für die Durchführung des Insolvenzverfahren zuständig. Zuständiges Gericht Das Amtsgericht, in dessen Bezirk ein Landgericht seinen Sitz hat, ist automatisch auch Insolvenzgericht. Dies ergibt sich aus § 2 Abs. 1 der Insolvenzordnung (InsO). Befinden sich etwa in einer Stadt ein Amts- und ein Landgericht, ist das Amtsgericht dort auch Insolvenzgericht. Für den Schuldner zuständig ist das Gericht, in dessen Bereich er seinen allgemeinen Gerichtsstand hat. Dies ist beispielsweise der Wohnort des Schuldners.

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Insolvenzgläubiger Begriffserklärung

Insolvenzgläubiger sind die Gläubiger in einem Insolvenzverfahren. Welche Personen unter diesen Begriff fallen, ist in § 38 der Insolvenzordnung (InsO) geregelt. Voraussetzungen Insolvenzgläubiger ist nur, wer zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung eine begründete Forderung gegenüber dem Schuldner hat. Welche Rolle im Verfahren der Insolvenzgläubiger hat, erklärt § 38 InsO. Damit ein Gläubiger als Insolvenzgläubiger anerkannt ist, hat er seine Forderung gemäß § 174 InsO ordnungsgemäß anzumelden. Status der Insolvenzgläubiger   Alle Insolvenzgläubiger werden gleichrangig behandelt, wobei

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Insolvenzmasse: Definition und Bedeutung im Insolvenzverfahren

Verwertbares Vermögen: Die Insolvenzmasse im Fokus Die Insolvenzmasse ist das im Rahmen eines Insolvenzverfahrens verwertbare Vermögen des Schuldners. Es umfasst das gesamte Vermögen zum Zeitpunkt der Insolvenz sowie alles, was der Schuldner im Laufe des Verfahrens erlangt. Rechtsgrundlage hierfür ist § 35 der Insolvenzordnung (InsO).   Hintergrund Gerät ein Schuldner in finanzielle Schwierigkeiten, durchläuft er ein sogenanntes Insolvenzverfahren. Hierbei erfolgt eine Aufteilung des Vermögens des Schuldners auf die einzelnen Gläubiger. Auf diesem Weg ist es

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Insolvenztabelle: Was ist enthalten?

Die Insolvenztabelle enthält alle angemeldeten und geprüften Forderungen der Insolvenzgläubiger. Die Eintragung erfolgt durch den Insolvenzverwalter. Rechtsgrundlage hierfür ist § 175 der Insolvenzordnung (InsO). Im Folgendem wird die Tabelle verständlich erklärt. Anforderungen an eine Insolvenztabelle Die Anforderungen an eine derartige Tabelle regelt die Insolvenzordnung (InsO). Eine detaillierte Norm oder rechtliche Vorgaben gibt es für eine solche Tabelle nicht. Wie eine Insolvenztabelle auszusehen hat, bestimmen die einzelnen Bundesländer bzw. deren Insolvenzgerichte.   Voraussetzungen für die Eintragung

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Insolvenzverschleppung
andreas

Insolvenzverschleppung – Pflicht, Fristen und Folgen

Insolvenzverschleppung ist das pflichtwidrige verspätete Stellen eines Insolvenzantrags trotz Insolvenzreife – also bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. Antragspflichtig sind die Organe juristischer Personen, etwa Geschäftsführer oder Vorstand. Höchstfristen: drei Wochen bei Zahlungsunfähigkeit, sechs Wochen bei Überschuldung – jeweils nur, wenn keine frühere Antragstellung erforderlich ist. Es drohen zivil- und strafrechtliche Folgen. Was bedeutet Insolvenzverschleppung? Die Bedeutung von Insolvenzverschleppung ist nicht einfach „zu spätes Handeln“. Sie ist eine Pflichtverletzung: Der Insolvenzantrag wird trotz vorliegender Insolvenzreife nicht oder

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Insolvenzverwalter: Aufgaben und Verantwortung

Ein Insolvenzverwalter ist eine Person, die vom Insolvenzgericht bestellt wird, um die Aufgaben der Verwaltung und Verwertung des Vermögens eines insolventen Unternehmens oder einer Privatperson zu übernehmen. Ziel ist es, die Gläubiger bestmöglich zu befriedigen und eine gerechte Verteilung der vorhandenen Mittel sicherzustellen. Pflichten des Insolvenzverwalters Ein Insolvenzverwalter spielt eine zentrale Rolle im Insolvenzverfahren. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Vermögenswerte des Schuldners – sei es eines Unternehmens oder einer Privatperson – zu sichern, zu verwalten

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Jugendamts-Schulden: Was tun?

So vielfältig die Leistungen des Jugendamtes sind, so variabel sind auch die verschiedenen Arten möglicher Jugendamts-Schulden. Fordert das Jugendamt einen Schuldner zum Begleichen seiner Schulden auf, kommt es auf die genaue Art der Rückstände an. Die rechtlichen Konsequenzen sind jeweils unterschiedlich. Öffentlich-rechtliche Leistungen Das Jugendamt gewährt als Behörde verschiedene öffentlich-rechtliche Leistungen. Etwas ist öffentlich-rechtlich, wenn die zugrunde liegende Vorschrift ausschließlich einer Behörde das Recht gibt, etwas zu tun. Das Gegenteil ist das Zivilrecht, in dessen

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