Lexikon

Weg-Adresse Blog

Wissenswertes rund um Schulden, Pfändung, Insolvenz und mehr

Hier erhalten Sie fundierte Informationen zu Themen wie Pfändung, Finanzamt, Insolvenz und Vermögensschutz – übersichtlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Juristische Person Erklärung

Bei dem Begriff der Person ist in rechtlicher Hinsicht zwischen der sogenannten natürlichen Person und der juristischen Person zu unterscheiden. Natürliche Personen sind alle Menschen, wohingegen juristische Personen keine real existierenden Personen, also keine Mensch ist. Zu ihnen gehören beispielsweise Unternehmen wie eine GmbH, eine Aktiengesellschaft oder auch Stiftungen und Handwerkskammern. Eine juristische Person ist daher keine Person im eigentlichen Sinne, sondern ein von Menschen erschaffenes Rechtssubjekt. Dieses ist ähnlich wie eine „normale“ Person zu

Weiterlesen »

Kleinunternehmerregelung 2025

Änderungen für Kleinunternehmen 2025 – alle wichtige Regeln zusammengefasst Der Paragraf 19 des Umsatzsteuergesetzes (§ 19 UStG) regelt die Eigenschaft des Kleinunternehmers als besondere bürokratische Entlastung im Steuerrecht. Diese Unternehmen müssen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Zusätzlich sind sie von der turnusmäßigen Umsatzsteuervoranmeldung befreit. Auch die jährlich anfallende Umsatzsteuererklärung muss vom Kleinunternehmer seit dem Steuerjahr 2024 nicht mehr erstellt werden. Ihren Kunden gegenüber sind sie davon befreit, Umsatzsteuer auszuweisen und zu erheben und genießen

Weiterlesen »

Kleinunternehmerregelung 2026

Kleinunternehmerregelung 2026 – Schwellenwerte, E-Rechnung und neue Klarstellungen Auch bei der Kleinunternehmerregelung 2026 gelten die mit dem Jahressteuergesetz 2024 reformierten Schwellenwerte: 25.000 Euro Nettoumsatz im Vorjahr und 100.000 Euro Nettoumsatz im laufenden Jahr. Wird die 100.000-Euro-Grenze überschritten, endet der Kleinunternehmerstatus sofort ab diesem Umsatz (sogenannter Fallbeileffekt). Neu sind insbesondere die im BMF-Schreiben vom 18. März 2025 niedergelegten Klarstellungen, die Sonderregelung für Rechnungen nach § 34a UStDV sowie der weitere Stufenplan für die E-Rechnung. Für Kleinunternehmer

Weiterlesen »

Kontenpfändung nach Mahnbescheid

Die Kontenpfändung erfolgt beim Schuldner, wenn dieser auf Mahnbescheide nicht reagiert. In dem Fall kann ein Pfändungsbeschluss ergehen und zu Vollstreckungsmaßnahmen führen. Das Vollstreckungsgericht entscheidet über den Antrag der Kontenpfändung. Wenn dies bewilligt wird, ist die Bank der Drittschuldner und wird in Anspruch genommen. Der Auszahlungsanspruch wird gepfändet und die Bank darf 14 Tage lang an niemanden Geld auszahlen. Der Schuldner kann in dieser Zeit den Freigabeantrag stellen, in dem er einen Geldbetrag bestimmt, der

Weiterlesen »

Kostenfestsetzungsbeschluss

Der Kostenfestsetzungsbeschluss: Was ist das und wie funktioniert er? Ein Kostenfestsetzungsbeschluss ist eine gerichtliche Entscheidung, die die Höhe der Kosten festlegt, die eine Partei in einem Rechtsstreit tragen muss. In der Regel wird ein solcher Beschluss im Anschluss an ein Gerichtsverfahren erlassen, um die entstandenen Kosten – wie Anwalts- und Gerichtskosten – detailliert aufzuschlüsseln und festzulegen, welche Partei welche Kosten zu tragen hat. Der Kostenfestsetzungsbeschluss wird dabei vom Gericht auf Antrag einer der Parteien erstellt

Weiterlesen »

Lastenausgleich

Hinweise zu Bedeutung & Hintergründe In der Nachkriegszeit entstand mit dem Lastenausgleichsgesetz ein Instrument zur Verteilung von Lasten, das lange in Vergessenheit geraten war. Angesichts aktueller Krisen und den damit verbundenen finanziellen Herausforderungen rückt die Idee des Lastenausgleichs und einer Vermögensabgabe wieder ins Bewusstsein von Politik und Gesellschaft. Die Angst wächst aktuell, wegen der Einführung des EU-Vermögensregister das von der die zuständige Behörde (AMLA)geführt wird. Sie nimmt Laufe des Jahres 2025 ihre Arbeit auf. Basis war das

Weiterlesen »

Lastschrift: Kurz Erläuterung

Eine Lastschrift beziehungsweise Einzugsermächtigung wird heute offiziell als SEPA-Lastschriftmandat bezeichnet. Sie erlauben einem Unternehmen, Verein oder einer Behörde, fällige Zahlungen direkt von Ihrem Konto einzuziehen. Dadurch müssen Rechnungen nicht mehr manuell überweisen. Die  Zahlungen erfolgen automatisch und fristgerecht. Ablauf des Lastschriftverfahrens Damit der Empfänger einen Betrag einziehen kann, erteilen Sie dem Zahlungsempfänger ein SEPA-Lastschriftmandat. Hierfür benötigen Sie in der Regel Ihre IBAN und teilweise zusätzlich die BIC. Der Zahlungsempfänger reicht anschließend die Lastschrift bei der

Weiterlesen »

Leasing kurz erklärt

Bei dem Leasing geht es um einen gewissen Mietvertrag, für den der Kunde Geld bezahlt. Sie mieten zum Beispiel  für 2 Jahre ein Auto und zahlen dafür jeden Monat eine gewisse Summe. Aber alle Risiken trägt der Vermieter. Beim  Finanzierungsleasing sind die Raten relativ hoch, da sie auch die Vergütung von Kaufpreis, Zinsen, Kreditrisiko, Händlergewinn und oft auch allgemeine Kosten decken. Das Leasing ist im Grunde fast wie ein Kredit anzusehen und unterliegt auch den

Weiterlesen »

Lohn- und Gehaltspfändung

Die Lohn- und Gehaltspfändung wird der Reihe nach durchgeführt. Erst einmal wird der Lohn auf dem Konto des Schuldners gepfändet, aber auch das Gehalt kann direkt bei dem Arbeitgeber gepfändet werden. Es ist durchaus möglich, dass mehrere Gläubiger die Lohn- und Gehaltspfändung vornehmen. Aber immer nur der Gläubiger, der gerade an der Reihe ist, bekommt den pfändbaren Betrag. Und erst wenn der erste Gläubiger bezahlt wurde, ist der nächste Gläubiger an der Reihe. Nur bei

Weiterlesen »

Lohnabtretung: Was passiert genau?

Bei einer Lohnabtretung erfolgt die Abtretung des Anspruches auf Lohn an eine andere Person. Es handelt sich um eine beliebte Sicherheit bei Kreditverträgen. Zahlt der Schuldner nicht, ist der Gläubiger hierbei in der Lage, den Arbeitslohn des Schuldners entgegenzunehmen. Eine bestimmte Rechtsgrundlage für die Lohnabtretung gibt es nicht. Grundlagen Nimmt jemand einen Kredit in Anspruch, verlangt der Geldgeber oft eine Sicherheit für das Darlehen. Hiermit sichert er sich gegen die Gefahr ab, dass der Schuldner

Weiterlesen »