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Wissenswertes rund um Schulden, Pfändung, Insolvenz und mehr

Hier erhalten Sie fundierte Informationen zu Themen wie Pfändung, Finanzamt, Insolvenz und Vermögensschutz – übersichtlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Gerichtsvollzieher: Was ist das?

Der Gerichtsvollzieher ist ein Beamter, der Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durchführt, bestimmte Schriftstücke zustellt und dem Vollstreckungsgericht untersteht. Er entscheidet selbst über den Zeitpunkt einer Vollstreckungsmaßnahme oder schiebt diese gemäß § 765a Abs. 2 der Zivilprozessordnung (ZPO) auf. In diesem Lexikoneintrag finden Sie folgende Informationen: Aufgaben des Gerichtsvollziehers Abwenden der Pfändung durch eine gütliche Einigung Einzelne Befugnisse des Gerichtsvollziehers Grenzen der Pfändung, siehe auch Sachpfändung Kosten eines Gerichtsvollziehers Weiterführende Informationen zum Thema Schulden Aufgaben des Gerichtsvollziehers Ein Gerichtsvollzieher

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Geschäftsfähigkeit: Definition und Einteilung im Privatrecht

Geschäftsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit einer Person, Verträge abzuschließen. Der Begriff stammt aus dem Privatrecht, das sich hauptsächlich mit den Beziehungen von Unternehmern und Privatpersonen zueinander beschäftigt. Geregelt ist die Geschäftsfähigkeit in den §§ 104 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Die Geschäftsfähigkeit lässt sich in die Geschäftsunfähigkeit, die beschränkte Geschäftsfähigkeit und die volle Geschäftsfähigkeit unterteilen. Geschäftsunfähigkeit vs. Geschäftsfähigkeit Geschäftsunfähig sind Personen unter sieben Jahren. Darüber hinaus sind auch Personen geschäftsunfähig, die dauerhaft geistig behindert und daher

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Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH ist eine sogenannte Kapitalgesellschaft. Hierbei handelt es sich in der Regel um einen Zusammenschluss von mehreren Personen, die einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen. Viele Unternehmen sind als Gesellschaft mit beschränkter Haftung tätig. Die einzelnen Regeln für die GmbH sind im GmbH-Gesetz (GmbHG) festgehalten. In diesem Beitrag finden Sie folgende Themen: Hintergrund und Vorteile Gründung Geschäftsführer Rechte und Pflichten der Gesellschafter Haftung Schnelle Hilfe vom Experten für Schulden Hintergrund und Vorteile Ein Unternehmen lässt sich

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Girokonto für jedermann

[et_pb_section fb_built=“1″ module_class=“post_msectin laxicon_msection“ _builder_version=“4.16″ global_colors_info=“{}“][et_pb_row use_custom_gutter=“on“ gutter_width=“1″ module_class=“ et_pb_row_fullwidth“ _builder_version=“4.16″ width=“100%“ width_tablet=“100%“ width_last_edited=“on|desktop“ max_width=“100%“ max_width_tablet=“100%“ max_width_last_edited=“on|desktop“ make_fullwidth=“on“ global_colors_info=“{}“ width_phone=“100%“ max_width_phone=“100%“][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“4.16″ custom_padding=“|||“ global_colors_info=“{}“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text admin_label=“Simple Paragraph“ module_class=“post_mtext“ _builder_version=“4.27.2″ hover_enabled=“0″ global_colors_info=“{}“ sticky_enabled=“0″] Ein Bankkunde hat kein Recht auf eine Einrichtung des Girokontos bei einer bestimmten Bank. Jede Bank kann den Kunden abweisen. Allerdings gibt es durch den zentralen Kreditausschuss (ZKA) Bankverbände, die sich verpflichtet haben, für alle Menschen das Girokonto zu bieten. Dadurch hat

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Girokonto: Einfach erklärt

[et_pb_section fb_built=“1″ module_class=“post_msectin laxicon_msection“ _builder_version=“4.17.4″ collapsed=“off“ global_colors_info=“{}“][et_pb_row use_custom_gutter=“on“ gutter_width=“1″ module_class=“ et_pb_row_fullwidth“ _builder_version=“4.17.4″ width=“100%“ width_tablet=“100%“ width_phone=“100%“ width_last_edited=“on|desktop“ max_width=“100%“ max_width_tablet=“100%“ max_width_phone=“100%“ max_width_last_edited=“on|desktop“ make_fullwidth=“on“ global_colors_info=“{}“][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“4.16″ custom_padding=“|||“ global_colors_info=“{}“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text admin_label=“Simple Paragraph“ module_class=“post_mtext“ _builder_version=“4.27.0″ global_colors_info=“{}“] Das Girokonto ist ein Bankkonto, welches gerne für den bargeldlosen Zahlungsverkehr genutzt wird. Zudem steht ein Girokonto auch für den sonstigen üblichen Geldverkehr zur Verfügung, wie beispielsweise für Überweisungen, für Schecks, für Lastschriften, für Abhebungen und auch Einzahlungen. Geführt wird das Girokonto von

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Gläubiger: Höhe der Mahngebühren und Verzugszinsen

Mahngebühren und Verzugszinsen sind zusätzliche Kosten, die der Gläubiger geltend macht, wenn der Schuldner beispielsweise nicht pünktlich zahlt. Sie erhöhen die ursprüngliche Forderung des Gläubigers. Mahngebühren und Verzugszinsen: Verzug   Um Mahngebühren und Verzugszinsen zu fordern, ist es notwendig, dass ein sogenannter Verzug vorliegt. Dieser ist in § 286 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt. Er liegt vor, wenn der Schuldner die geschuldete Leistung – hier die Zahlung – nicht fristgerecht leistet. Wann genau

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Gläubiger: Was genau ist das?

[et_pb_section][et_pb_row][et_pb_column type=“4_4″][et_pb_text] Der Begriff Gläubiger stammt ursprünglich ist dem Italienischen, wie im Übrigen auch weitere Begriffe auf dem Schuldenbereich. Früher nannte man in Italien in reichen Handelsstädten einen wohlhabenden Bürger „Creditore“ (Kreditgeber). Es kam nicht selten vor, dass bedürftige Mitbürger sich von diesen Creditoren Geld oder andere Dinge liehen. Angeblich war das einfache Volk der Meinung, dass der Begriff Creditore vom „credere“ abgeleitet sei – die italienische Bezeichnung für glauben. Und der Creditore wurde zum

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Gläubigerbegünstigung

Bei der Gläubigerbegünstigung handelt es sich um eine Straftat im Zusammenhang mit einem Insolvenzverfahren. Der Schuldner macht sich hierbei strafbar, indem er einem Insolvenzgläubiger beispielsweise ohne Wissen der anderen Gläubiger Geld zahlt. Rechtsgrundlage für die Gläubigerbegünstigung ist § 283c des Strafgesetzbuches (StGB). Hintergrund Ist ein Schuldner zahlungsunfähig, meldet er in der Regel Insolvenz an. Daraufhin folgt ein sogenanntes Insolvenzverfahren. Hierbei gelten besondere Regeln. Vor einer Insolvenz ist jeder Gläubiger imstande, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen den Schuldner einzuleiten.

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Gläubigerbenachteiligung

Bei der Gläubigerbenachteiligung handelt es sich um einen wichtigen Begriff im Zusammenhang mit einer Insolvenz. Gemäß § 129 Abs. 1 der Insolvenzordnung (InsO) fallen hierunter alle Rechtshandlungen, die vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens stattfinden und die Insolvenzgläubiger benachteiligen. Hintergrund Ist ein Schuldner nicht in der Lage, seine Schulden zu begleichen, unterzieht er sich einem sogenannten Insolvenzverfahren. Dieses dient der Verbesserung der Lage des Schuldners und der Gläubiger. Je nach Art der Insolvenz ist beispielsweise das

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Gläubigerversammlung

Der Begriff Gläubigerversammlung hat seinen Ursprung im Insolvenzrecht. Er bezeichnet die Gesamtheit der Gläubiger in einem Insolvenzverfahren. Die Gläubiger sind dabei imstande, über verschiedene Aspekte im Verfahren zu entscheiden. Rechtsgrundlage für die Gläubigerversammlung sind die §§ 74 ff. der Insolvenzordnung (InsO). Einberufung und Teilnahme Das Insolvenzgericht ruft die Gläubigerversammlung ein. Teilnahmeberechtigt sind zunächst die Insolvenzgläubiger, aber auch der Schuldner und der Insolvenzverwalter. Alle zur Teilnahme befugten Personen sind in § 74 Abs. 1 InsO aufgelistet.

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