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Wissenswertes rund um Schulden, Pfändung, Insolvenz und mehr

Hier erhalten Sie fundierte Informationen zu Themen wie Pfändung, Finanzamt, Insolvenz und Vermögensschutz – übersichtlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Zwangsvollstreckung: Definition und Voraussetzungen

Der Begriff Zwangsvollstreckung steht für das zwangsweise Eintreiben von Forderungen. Hiermit versucht der Gläubiger, sich das Geld vom Schuldner selbst zu holen, wenn dieser nicht zahlt. Es gibt dabei eine Vielzahl von unterschiedlichen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen. Rechtsgrundlage hierfür ist die Zivilprozessordnung (ZPO). In diesem Beitrag finden Sie folgende Themen: Voraussetzungen Einzelne Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Maßnahmen zur Sicherung der Zwangsvollstreckung Schulden unkompliziert loswerden Voraussetzungen einer Zwangsvollstreckung Bei der Zwangsvollstreckung bedient sich der Gläubiger der Hilfe des Staates, um an sein

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Zwangsvollstreckungsvereitelung

Zwangsvollstreckungsvereitelung bedeutet, dass der Schuldner auf illegalem Wege versucht, der Zwangsvollstreckung zu entgehen. Dies ist ein Straftatbestand. Er ist in § 288 des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt. Potenzieller Straftäter ist der Schuldner. Voraussetzungen Zwangsvollstreckungsvereitelung Für das Vorliegen dieser Straftat sind gemäß § 288 Abs. 1 StGB insgesamt drei Voraussetzungen zu erfüllen. Zunächst ist eine drohende Zwangsvollstreckung, beispielsweise eine Lohn- oder Kontenpfändung, gegenüber dem Schuldner erforderlich. Dies ist etwa der Fall, wenn der Schuldner Kenntnis davon erlangt,

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