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Wissenswertes rund um Schulden, Pfändung, Insolvenz und mehr

Hier erhalten Sie fundierte Informationen zu Themen wie Pfändung, Finanzamt, Insolvenz und Vermögensschutz – übersichtlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Wohnsitz anmelden

Wer in Deutschland eine neue Wohnung oder ein neues Haus bezieht muss seinen neuen Wohnsitz anmelden und hat dies gemäß § 17 Abs. 1 Bundesmeldegesetz (BMG) den Meldebehörden mitzuteilen, wobei die vorherige Abmeldung des alten Wohnsitzes nicht grundsätzlich nicht erforderlich ist. Dies ist darin begründet, dass automatisch bei der Anmeldung des neuen Wohnsitzes das Abmelden der alten Wohnung erfolgt. Lediglich beim Auszug aus der alten Wohnung ohne einen Einzug in eine neue Wohnung im Inland

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Zahlungsunfähigkeit

Eine Zahlungsunfähigkeit liegt grundsätzlich vor, wenn ein Schuldner nicht mehr in der Lage ist, seine Rechnungen zu begleichen. Die Zahlungsunfähigkeit gehört zu den Eröffnungsgründen eines Insolvenzverfahrens. Definition Zahlungsunfähigkeit Wann genau eine Zahlungsunfähigkeit vorliegt, ist in § 17 Abs. 2 S. 1 der Insolvenzordnung (InsO) geregelt. Danach sind die Voraussetzungen erfüllt, wenn der Schuldner nicht imstande ist, seinen Zahlungspflichten nachzukommen. Er ist also nicht mehr imstande, Rechnungen, Kreditraten oder Ähnliches zu bezahlen. Hierbei reicht es jedoch

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Zinsen: Welche zusätzlichen Kosten entstehen?

Es gibt verschiedene Situationen, in denen der Schuldner neben seiner Schuld auch Zinsen zu zahlen hat. Hierbei entstehen ihm in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der ursprünglichen Schuld zusätzliche Kosten. Da sich das Erheben der Zinsen regelmäßig wiederholt, wachsen die Schulden auf diese Weise stetig an. Den Grundsatz verdeutlicht folgendes Beispiel: Ein Gläubiger hat gegenüber einem Schuldner eine Forderung in Höhe von 1.000 Euro. Er erhebt einen Zinssatz von fünf Prozent pro Jahr. Nach knapp neun

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Zivilrechtliche Feststellungsklage

[et_pb_section fb_built=“1″ module_class=“post_msectin laxicon_msection“ _builder_version=“4.16″ global_colors_info=“{}“][et_pb_row use_custom_gutter=“on“ gutter_width=“1″ module_class=“ et_pb_row_fullwidth“ _builder_version=“4.16″ width=“100%“ width_tablet=“100%“ width_phone=“100%“ width_last_edited=“on|desktop“ max_width=“100%“ max_width_tablet=“100%“ max_width_phone=“100%“ max_width_last_edited=“on|desktop“ make_fullwidth=“on“ global_colors_info=“{}“][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“4.16″ custom_padding=“|||“ global_colors_info=“{}“ custom_padding__hover=“|||“][et_pb_text admin_label=“Simple Paragraph“ module_class=“post_mtext“ _builder_version=“4.27.0″ hover_enabled=“0″ global_colors_info=“{}“ sticky_enabled=“0″] Die zivilrechtliche Feststellungsklage ist ein Rechtsmittel, das dazu dient, vor Gericht bestimmte Rechtsverhältnisse oder die Echtheit beziehungsweise Unechtheit von Urkunden zu klären. Sie wird erhoben, wenn es Streit über das Bestehen oder Nichtbestehen eines Rechtsverhältnisses gibt und eine gerichtliche Klärung erforderlich ist.

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Zurückbehaltungsrecht von Steuerberatern – wann dürfen Unterlagen als Pfand behalten werden?

Nachdem ein Mandat übernommen wurde, entstehen für den Steuerberater verschiedene Verantwortlichkeiten. Dazu gehören die sorgfältige Betreuung, die Pflicht zur Informationsweitergabe an den Mandanten sowie die sichere Aufbewahrung oder Rückgabe von Dokumenten. Gleichwohl der Steuerberater gemäß dem „Geschäftsbesorgungsauftrag“ grundsätzlich den Anweisungen des Mandanten folgen muss, wird dies durch strikte berufliche Verpflichtungen eingeschränkt. Steuerberater müssen hiernach stets eigenverantwortlich und gewissenhaft handeln. Das Auftragsrecht legt zudem fest, dass ein Steuerberater alle Materialien und Informationen, die er im Zuge

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Zusammenveranlagung – ist eine Kontopfändung beim Ehepartner zulässig?

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten oder bei persönlichen Krisen wie schweren Krankheiten können Schulden entstehen, die zu Pfändungen führen. Diese werden eingeleitet, wenn Schuldner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und Gläubiger gesicherte Forderungen haben. Kommt es zu einer erfolgreichen Kontopfändung, kann sich das Guthaben auf dem Konto erheblich verringern und Daueraufträge werden womöglich gestoppt. In besonderen Fällen kann sogar auf das Konto des Ehepartners zugegriffen werden. Doch unter welchen Voraussetzungen ist der Zugriff auf das Konto

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Zwangshypothek

Bei der Zwangshypothek handelt es sich um eine Maßnahme im Rahmen der Zwangsvollstreckung. Sie ist in den §§ 866 ff. der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt. Grundlagen der Zwangshypothek Auf die Zwangshypothek finden grundsätzlich alle Regelungen einer normalen Hypothek Anwendung. Diese ist in § 1113 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt. Sie dient dazu, die Forderung eines Gläubigers abzusichern. Hierbei erlangt der Gläubiger ein Pfandrecht an einem Grundstück des Schuldners. Eine Hypothek ist in das Grundbuch einzutragen. Somit

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Zwangsversteigerung

Die Zwangsversteigerung ist eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme, bei der eine Veräußerung von Immobilien des Schuldners stattfindet. Sie dient dazu, beschlagnahmte Grundstücke zu Geld zu machen. Rechtsgrundlage für die Zwangsversteigerung sind die §§ 15 ff. des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG). In diesem Beitrag finden Sie folgende Themen: Hintergrund und Besonderheiten Voraussetzungen und Folgen Ablauf einer Zwangsversteigerung Unkomplizierte Hilfe von Herrn Engel Hintergrund und Besonderheiten Ist ein Schuldner nicht imstande, seine Rechnungen zu begleichen, wendet

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Zwangsversteigerung Immobilien

Zwangsversteigerung von Immobilien ist ein rechtliches Verfahren, das eingesetzt wird, um offene Forderungen von Gläubigern zu begleichen. Dabei wird eine Immobilie des Schuldners durch das Gericht öffentlich versteigert. Ziel ist es, den Verkaufserlös zur Tilgung der Schulden zu verwenden. Die gesetzlichen Grundlagen für eine Zwangsversteigerung finden sich in den Bestimmungen der Zivilprozessordnung (ZPO) sowie im Zwangsversteigerungsgesetz (ZVG). Wie läuft eine Zwangsversteigerung ab? Das Verfahren der Zwangsversteigerung beginnt mit dem Antrag eines Gläubigers beim zuständigen Amtsgericht.

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Zwangsverwaltung

Die Zwangsverwaltung ist eine Maßnahme im Rahmen der Zwangsvollstreckung. Hierbei hat der Schuldner keine Kontrolle mehr über ein ihm gehörendes Haus oder Grundstück. Stattdessen übernimmt der sogenannte Zwangsverwalter die Immobilie. Er zieht dabei Mieten und andere Beträge ein und leitet sie an die Gläubiger weiter. Rechtsgrundlage für die Zwangsverwaltung sind die §§ 146 ff. des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG). In diesem Beitrag finden Sie folgende Themen: Grundlagen und Besonderheiten der Zwangsverwaltung

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