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Wissenswertes rund um Schulden, Pfändung, Insolvenz und mehr

Hier erhalten Sie fundierte Informationen zu Themen wie Pfändung, Finanzamt, Insolvenz und Vermögensschutz – übersichtlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Vorläufiges Zahlungsverbot

Vorläufiges Zahlungsverbot – was tun? Das vorläufige Zahlungsverbot ist eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung, welche auch unter dem Namen Vorpfändung bekannt ist. Das Verbot gilt gegenüber einem Drittgläubiger – also gegenüber jemandem, der dem hier betroffenen Schuldner selbst etwas schuldet. Dieser Drittgläubiger ist verpflichtet, eine Forderung des Schuldners zunächst nicht zu begleichen. So stellt der Gläubiger sicher, dass das Geld nicht verloren geht, bevor er imstande ist, eine Pfändung vorzunehmen. Darüber hinaus ist der Gläubiger in

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Vorrechtsbereich

Der Vorrechtsbereich bezieht sich auf die Pfändung durch Unterhaltgläubiger und Geschädigte einer vorsätzlich begangenen und natürlich unerlaubten Handlung. Diese Personen haben das Vorrecht, wenn es um eine Pfändung geht. Was genau ist der Vorrechtsbereich? Bei dem Vorrechtsbereich handelt es sich um den Betrag zwischen dem absolut unpfändbaren und dem nach § 850c ZPO pfändbaren Betrag. Dieser Bereich steht nur den Unterhaltsgläubigern offen. Besonders von Bedeutung ist die bei Abreitnehmern, bei denen der normale Pfändungsbereich voll

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Was heißt Verjährung?

Verjährung bezeichnet den Umstand, dass Gläubiger nach einer bestimmten Zeit nicht mehr imstande sind, Forderungen geltend zu machen. Sie betrifft sowohl privatrechtliche als auch öffentlich-rechtliche Forderungen. Verjährung gibt es somit bei Forderungen aus Kaufverträgen genauso wie bei Steuerforderungen. Allerdings weichen die einzelnen Regelungen teils stark voneinander ab. Verjährung von privatrechtlichen Forderungen Privatrechtliche Forderungen beruhen auf Beziehungen, an denen ausschließlich Privatpersonen oder Unternehmer beteiligt sind. Kurz gesagt handelt es sich um sämtliche Forderungen, bei denen keine

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Was ist der Notlagentarif?

[et_pb_section fb_built=“1″ _builder_version=“4.27.0″ _module_preset=“default“ global_colors_info=“{}“][et_pb_row _builder_version=“4.27.0″ _module_preset=“default“ global_colors_info=“{}“][et_pb_column type=“4_4″ _builder_version=“4.27.0″ _module_preset=“default“ global_colors_info=“{}“][et_pb_text _builder_version=“4.27.0″ _module_preset=“default“ hover_enabled=“0″ global_colors_info=“{}“ sticky_enabled=“0″] Der Notlagentarif ist ein spezieller Tarif in der privaten Krankenversicherung, der für Versicherte entwickelt wurde, die über längere Zeit ihre Beiträge nicht zahlen konnten. Dieser Tarif wurde eingeführt, um sicherzustellen, dass Menschen in finanziellen Schwierigkeiten nicht komplett ohne Versicherungsschutz bleiben und weiterhin eine grundlegende medizinische Versorgung erhalten. Der Notlagentarif bietet jedoch nur stark eingeschränkte Leistungen, die sich in

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Was ist ein Basiskonto?

Seit dem Inkrafttreten des Zahlungskontengesetzes (ZKG) am 19. Juni 2016 steht jedem Verbraucher mit einem Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union das Recht zu, ein Basiskonto zu eröffnen. Diese besondere Kontovariante zeichnet sich durch einen erweiterten Verbraucherschutz aus und ermöglicht die Eröffnung ohne Bonitätsprüfung. Welche weiteren Vorteile Ihnen ein Basis Konto bietet, erfahren Sie in diesem Beitrag. Die Merkmale eines Basiskontos Das Basiskonto kann ähnlich wie ein Girokonto genutzt werden, unterliegt aber besonderen Schutzbestimmungen. Bei diesem

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Wechsel: Der Wechsel als Zahlungsmittel: Verkauf von Forderungen

Ein Wechsel ist eine Urkunde, die einen Gläubiger berechtigt, eine bestimmte Geldsumme von einem Schuldner zu beziehen. Er dient hauptsächlich als Zahlungsmittel. Hierbei verkauft ein Gläubiger eine bestimmte Forderung gegenüber einem Schuldner. Rechtsgrundlage für diese Umwandlung ist das Wechselgesetz (WG). Grundlagen und Anwendungsbeispiele eines Wechsels Der Wechsel ermöglicht es einem Gläubiger, schon vor der Fälligkeit einer Forderung zu seinem Geld zu kommen. Hierzu folgendes Beispiel: Der Gläubiger hat gegen einen Schuldner eine Forderung über 1.000

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Widerspruch gegen Mahnbescheid

Begleicht ein Schuldner seine Schulden nicht, ist es möglich, dass der Gläubiger ein sogenanntes Mahnverfahren einleitet. Hierbei erhält der Schuldner zunächst einen Mahnbescheid. Mithilfe eines Widerspruches ist es möglich, gerichtlich dagegen vorzugehen und die Forderung zu bestreiten. Rechtsgrundlage für den Widerspruch ist § 694 der Zivilprozessordnung (ZPO). In diesem Fall hat es der Gläubiger deutlich schwerer, seine Forderung einzutreiben. Besonderheiten des Mahnverfahrens Das Mahnverfahren ist in den §§ 688 ff. ZPO geregelt und stellt für

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Wissenswertes zur Beschlagnahme im Strafprozessrecht

Der Begriff Beschlagnahme bezeichnet das Sicherstellen einer Sache gegen den Willen des Eigentümers oder Besitzers. Sie erfolgt auf Anordnung eines Richters. Es gibt grundsätzlich verschiedene Gründe für eine Beschlagnahme. Die Sache dient hierbei beispielsweise als Beweismittel in einem Strafverfahren oder sie stellt eine Gefahr dar. Die Beschlagnahme im Strafverfahren zur Sicherung von Beweismitteln ist in den §§ 94 ff. der Strafprozessordnung (StPO) geregelt. Rechtsgrundlage für eine Beschlagnahme zur Gefahrenabwehr sind die einzelnen Polizeigesetze der Bundesländer.

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Wohlverhaltensperiode

Die Wohlverhaltensperiode ist ein Begriff aus dem Verbraucherinsolvenzverfahren. Es bezeichnet eine Phase, in der der Schuldner bestimmte Pflichten zu erfüllen hat, um zu einer Restschuldbefreiung zu gelangen. Diese sorgt dafür, dass der Schuldner am Ende der Insolvenz keine Schulden mehr hat. Hintergrund Verbraucherinsolvenz Das Verbraucherinsolvenzverfahren gemäß den §§ 304 ff. der Insolvenzordnung (InsO) ermöglicht Privatpersonen, ein vereinfachtes Insolvenzverfahren. Auch bestimmte Selbstständige sind gemäß § 304 Abs. 1 S. 2 InsO in der Lage, das Verfahren

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Wohnsitz abmelden

Jeder neue Wohnsitz ist den Meldebehörden gemäß § 17 Abs. 1 Bundesmeldegesetz mitzuteilen (BMG). Anders verhält es sich hingegen beim Auszug aus einer Wohnung. Einen Wohnsitz abmelden ist in Deutschland nicht zwingend notwendig, da die Abmeldung des alten Wohnsitzes automatisch bei der Anmeldung der neuen Wohnung erfolgt. Nur wer aus einer Wohnung auszieht, im Inland aber keine neue Wohnung bezieht, hat sich gemäß § 17 Abs. 2 BMG abzumelden. Voraussetzungen, die eine Abmeldung erfordern Wie

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