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Wissenswertes rund um Schulden, Pfändung, Insolvenz und mehr

Hier erhalten Sie fundierte Informationen zu Themen wie Pfändung, Finanzamt, Insolvenz und Vermögensschutz – übersichtlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Rechtsfähigkeit

Die Rechtsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit einer Person, Inhaber von bestimmten Rechten und Pflichten zu sein. Rechtsfähige Personen sind beispielsweise grundsätzlich imstande, Eigentum zu besitzen oder Schuldner in einem Vertrag zu sein. Der Begriff stammt aus dem Privatrecht. Dieses beschäftigt sich hauptsächlich mit den Beziehungen zwischen Unternehmern und Privatpersonen.   Rechtsfähige Personen Rechtsfähig sind sogenannte Rechtssubjekte. Dies sind natürliche Personen und juristische Personen. Bei natürlichen Personen handelt es sich um real existierende Menschen. Unter den Begriff

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Rechtspfleger

Der Rechtspfleger ist ein Beamter im Justizdienst und spielt eine wichtige Rolle innerhalb der Justizverwaltung. Er übernimmt zahlreiche Aufgaben, die ihm durch das Rechtspflegergesetz (RPflG) zugewiesen werden. Obwohl der Rechtspfleger kein Richter ist, agiert er in vielen Bereichen mit einer ähnlich hohen Verantwortung und Entscheidungsbefugnis. Dabei unterliegt er wie der Richter den Grundsätzen von Gesetz und Recht, was bedeutet, dass er in seiner Entscheidungsfindung unabhängig ist und sich strikt an die gesetzlichen Vorgaben halten muss.

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Regelinsolvenzverfahren

Das Regelinsolvenzverfahren ist das allgemeine Insolvenzverfahren, das zur Anwendung kommt, wenn keine speziellen Insolvenztatbestände wie das Nachlassinsolvenzverfahren oder das Verbraucherinsolvenzverfahren greifen. Es ist in der Regel für Selbstständige, Unternehmen und juristische Personen wie GmbHs oder Aktiengesellschaften vorgesehen. Ziel des Regelinsolvenzverfahrens ist es, die Forderungen der Gläubiger so weit wie möglich zu befriedigen und dem Schuldner gleichzeitig eine Möglichkeit zu bieten, sich aus der finanziellen Notlage zu befreien und einen Neuanfang zu machen. Ein Regelinsolvenzverfahren wird

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Restschuldbefreiung: Schuldenerlass im Insolvenzverfahren

Die Restschuldbefreiung findet in einem Insolvenzverfahren Anwendung. Sie stellt einen Schuldenerlass dar und befreit den Schuldner am Ende des Verfahrens von seinen Schulden. Rechtsgrundlage hierfür sind die §§ 286 ff. der Insolvenzordnung (InsO). Hintergrund einer Restschuldbefreiung Gerät ein Schuldner in Zahlungsnot, durchläuft er in der Regel ein Insolvenzverfahren, um seine Schulden loszuwerden. Dieses besteht aus verschiedenen Maßnahmen, die dazu dienen, die Schuldenlast zu verringern. Beispielsweise veräußert der Insolvenzverwalter bestimmte Gegenstände des Schuldners, um Geld aufzutreiben.

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Restschuldversicherung

Die Restschuldversicherung, oft auch als Kreditlebensversicherung bezeichnet, ist eine spezielle Versicherung, die in Verbindung mit einem Darlehen abgeschlossen wird. Ihr Hauptzweck besteht darin, die Rückzahlung des Kredits abzusichern, falls der Kreditnehmer während der Laufzeit des Darlehens stirbt, arbeitsunfähig wird oder aufgrund anderer schwerwiegender Umstände die Raten nicht mehr begleichen kann. In solchen Fällen übernimmt die Versicherung die noch ausstehenden Zahlungen, sodass die Erben oder Angehörigen des Kreditnehmers nicht mit den verbleibenden Schulden belastet werden. Viele

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Revolvingkredit

Ein Revolvingkredit ist eine spezielle Kreditform, die sich durch ihre flexible Handhabung auszeichnet. Bei dieser Art von Kredit wird dem Kreditnehmer ein bestimmter Kreditrahmen zur Verfügung gestellt, den er nach Belieben nutzen kann. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Ratenkredit, bei dem eine feste Summe ausgezahlt und in gleichbleibenden Raten zurückgezahlt wird, kann der Revolvingkredit immer wieder in Anspruch genommen werden, sobald bereits zurückgezahlte Beträge wieder verfügbar sind. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer den Kreditrahmen jederzeit

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Sachpfändung: Nicht erlaubt, wenn keine Aussicht auf Erfolg

Bei einer Sachpfändung versucht der Gerichtsvollzieher eine Forderung des Gläubigers beim Schuldner einzutreiben. Dies geschieht durch das Verwerten des beweglichen Vermögens des Schuldners. Betroffen sind wertvolle Gegenstände oder das Geld, welches der Schuldner bei sich trägt. Es ist jedoch nur erlaubt zu pfänden, wenn es auch sinnvoll ist. Gemäß § 803 Abs. 2 der Zivilprozessordnung (ZPO) hat die Pfändung zu unterbleiben, wenn die verwertbaren Gegenstände weniger einbringen, als die Zwangsvollstreckung kostet. Einzelne Voraussetzungen einer Sachpfändung

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Sachpfändung: Was darf der Gerichtsvollzieher mitnehmen?

Bei der Sachpfändung durch den Gerichtsvollzieher handelt es sich um eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme. Sie bezeichnet das Pfänden von beweglichen Gegenständen, die sich beim Schuldner befinden. Grundstücke sind daher nicht betroffen.   Ablauf der Sachpfändung durch Gerichtsvollzieher Wie bei jeder Zwangsvollstreckungsmaßnahme ist auch für die Sachpfändung zunächst ein vollstreckbarer Titel notwendig. Dies ist beispielsweise ein Gerichtsbeschluss oder ein Vollstreckungsbescheid. Liegt ein Titel vor, ist es dem Gläubiger möglich, einen Gerichtsvollzieher mit dem Pfänden der beweglichen Sachen zu

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Schadensersatz bei Verträgen

Schließen zwei Personen einen Vertrag ab, haben Sie verschiedene Pflichten. Verletzt ein Vertragspartner seine Pflicht, ist er zum Schadensersatz verpflichtet. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die verschiedenen Fälle, in denen bei Verträgen ein Anspruch auf Schadensersatz entsteht. Rechtsgrundlage hierfür sind grundsätzlich die §§ 280 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und spezielle Regelungen bei der jeweiligen Vertragsart. Wichtige Informationen zur Art und der Höhe eines zu leistenden Schadensersatzes finden Sie hier. In diesem Beitrag finden

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Schadensersatz: Art und Umfang

Die Grundsätze der Art und des Umfanges von Schadensersatzansprüchen sind in den §§ 249 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt. Sie gelten grundsätzlich für alle Arten des Schadensersatzes wie beispielsweise bei einer Vertragsverletzung oder bei einer unerlaubten Handlung. In diesem Beitrag finden Sie folgende Themen: verschiedene Arten des Schadensersatzes besondere Schadensarten Mitverschulden schnell und unkompliziert aus der Schuldenfalle Verschiedene Arten des Schadensersatzes Zunächst ist zwischen verschiedenen Arten des Schadensersatzanspruches zu unterscheiden. Grundsätzlich ist dieser in

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